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Spinone_standard


Offizieller Standard

FCI-Standard Nr. 165.pdf







Auszüge aus der Rassenbeschreibung des Kynos Atlas - Hunderassen der Welt

Verwendung: Vorstehhund

Klassifikation FCI: Gruppe 7 Vorstehhunde; Sektion 1.3 Kontinentale Vorstehende, Typ ‚Griffon‘

Das Ursprungsland dieser Rasse ist Italien.

Die Hunde erreichen eine Schulterhöhe von 59-70 cm und ein Gewicht von 29-39 kg. Sein hartes, dichtes und drahtiges Fell ist einfarbig weiß, orange mit weiß, orange-schimmel, kastanienbraun mit weiß oder kastanienbraun-schimmel.

Es handelt sich um eine sehr alte Rasse, die von frühen italienischen Hounds abstammt. Die genaue Entstehungsgeschichte ist allerdings unbekannt. Eine Verwandtschaft mit den französischen Griffons wird vermutet. Auch könnte der Spinone von rauhaarigen italienischen Settern abstammen.

Noch heute ist der Spinone in seiner Heimat ein beliebter Jagdhund, der zunehmend auch in anderen Ländern Anhänger findet.

Er ist bekannt für seine hervorragende Nase und sein weiches Maul beim Apportieren. Er eignet sich auch gut zur Arbeit im Unterholz. Sein raues Fell schützt ihn vor Kälte und Nässe.

Verschiedene Autoren nennen ihn einen ‚Denker‘, der sich allen Situationen anpassen kann.

Der Spinone ist ein freundlicher Hund, der gerne spielt. Allerdings kann er auch eigensinnig sein. Er benötigt eine konsequente Erziehung und klare Anweisungen. Die meisten Besitzer beschweren sich höchstens über den ‚nassen‘ Bart in den eigenen Gesichtern.



Rasseporträt in der österreichischen Zeitschrift ‚Weidwerk‘ aus 05/2008

Spinone-Italiano.pdf



Hier gibt es noch mehr Info und Bilder

Spinone-Italiano-Club-Deutschland e.V.



Gedanken über einen großartigen Spinone - Gezeichnet von Angelo Vecchio.pdf

Dott. Paolo Brianzi begutachtet einen braun-schimmel Spinone beim ersten Rassentreffen der ‚Famiglia dello Spinone‘ in Codogno (Foto Pistone)

Ezio Pagliarini hat vor einigen Jahren diesen Artikel von Franca Brianzi, der Tochter des Autors, erhalten, und stellt ihn nun allen zur Verfügung. Der Artikel stammt aus den 50er Jahren. Ich habe mich bei der Übersetzung um die Authentizität des Ursprungstextes bemüht, was die ungewöhnlich anmutende Sprache erklärt.

                                                                                                                                         Susanne Pankalla



Hier kommt noch ein von mir übersetzter Artikel aus der italienischen Jagdzeitung ‚Cani da Ferma e Cerca‘ aus 2009 mit 9 Fragen an den Züchter Ezio Pagliarini (Zwinger ‚del Subasio‘).      

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9 Fragen an Ezio Pagliarini

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© Susanne Pankalla 2010-2019